Natur & Heimat

Am Berg

Noch im Tal schau ich hinauf – wo der Pfad nimmt seinen Lauf.
Fast unendlich will´s mir scheinen – ganz weit oben zwischen Steinen.
Es ist früh, die Vögel singen – bis zum Mittag soll´s gelingen.
Für den Abstieg reichlich Zeit – nicht bis in die Dunkelheit.
Es rinnt der Schweiß, die Füße schmerzen – doch viel Frohsinn steckt im Herzen.
Fast mit der letzten Kraft – habe ich es auch geschafft.
Oft fragt man mich – warum, wofür? – Meist ist die Aussicht Lohn dafür.
Die Grenzen setzt mir die Natur – und das ist Abenteuer pur.

(Bild: SJ, Text: KEJ)

Am Berg

Noch im Tal schau ich hinauf – wo der Pfad nimmt seinen Lauf.
Fast unendlich will´s mir scheinen – ganz weit oben zwischen Steinen.
Es ist früh, die Vögel singen – bis zum Mittag soll´s gelingen.
Für den Abstieg reichlich Zeit – nicht bis in die Dunkelheit.
Es rinnt der Schweiß, die Füße schmerzen – doch viel Frohsinn steckt im Herzen.
Fast mit der letzten Kraft – habe ich es auch geschafft.
Oft fragt man mich – warum, wofür? – Meist ist die Aussicht Lohn dafür.
Die Grenzen setzt mir die Natur – und das ist Abenteuer pur.

(Bild: SJ, Text: KEJ)

Schnee, zärtliches Grüßen
der Engel,
schwebe, sinke –
breit alles in Schweigen
und Vergessenheit!
Gibt es noch Böses,
wo Schnee liegt?
Verhüllt, verfernt er nicht
alles zu Nahe und Harte
mit seiner beschwichtigenden
die Schritte des Lautesten
in leise?
Schnee, zärtliches Grüßen
der Engel,
den Menschen, den Tieren! –
Weißeste Feier
der Abgeschiedenheit.

(Bild: SJ, Text: Francisca Stoecklin, 1894 – 1931)

Schnee, zärtliches Grüßen
der Engel,
schwebe, sinke –
breit alles in Schweigen
und Vergessenheit!
Gibt es noch Böses,
wo Schnee liegt?
Verhüllt, verfernt er nicht
alles zu Nahe und Harte
mit seiner beschwichtigenden
die Schritte des Lautesten
in leise?
Schnee, zärtliches Grüßen
der Engel,
den Menschen, den Tieren! –
Weißeste Feier
der Abgeschiedenheit.

(Bild: SJ, Text: Francisca Stoecklin, 1894 – 1931)

Fernweh

Ich sitze im Auto und fahr` zur Schicht – ein Hinweisschild am Rande spricht:
„Bis Dresden 80 Kilometer – nach München sind´s 6 Stunden später.
Und wenn du fährst die ganze Nacht – so hast du es bis Rom geschafft.“

Was zögerst du? Fahr durch, gib Gas! Das Autofahren macht dir Spaß.

Vorbei bin ich am Hinweisschild – normaler Alltag wieder gilt.
Ich lasse die Gedanken kreisen – und freue mich auf Urlaubsreisen.

(Bild: SJ, Text: KEJ)

Fernweh

Ich sitze im Auto und fahr` zur Schicht – ein Hinweisschild am Rande spricht:
„Bis Dresden 80 Kilometer – nach München sind´s 6 Stunden später.
Und wenn du fährst die ganze Nacht – so hast du es bis Rom geschafft.“

Was zögerst du? Fahr durch, gib Gas! Das Autofahren macht dir Spaß.

Vorbei bin ich am Hinweisschild – normaler Alltag wieder gilt.
Ich lasse die Gedanken kreisen – und freue mich auf Urlaubsreisen.

(Bild: SJ, Text: KEJ)